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Pfarrbibliotheken Eupen St. Nikolaus- St.Josef

BUCH DES MONATS

ERKLÄRS MIR, ALS WÄRE ICH 5

Petra Cnyrim bringt es auf den Punkt: "Kinder stellen tausend Fragen. Wir Erwachsenen hingegen trauen uns oft nicht mehr, genau nachzufragen. Schließlich müssten wir es ja längst wissen...". Aber, Hand aufs Herz: wer weiß auf Anhieb warum ein Flugzeug fliegt, was ein Bitcoin ist, warum wir an trüben Tagen schläfrig werden, warum man morgens weniger wiegt als abends, warum man beim Singen nicht stottert, was beim "fracking" passiert usw., usw. Und dennoch zieren wir uns nachzuhaken. Schließlich möchte man sich keine Blöße geben, nicht "alt aussehen". Eigentlich schade, denn in einer immer komplizierteren Welt wird es immer schwieriger alle Sachverhalte zu überblicken, geschweige denn zu verstehen, zumal viele interessante und wissenswerte Themen oft so umständlich erklärt werden, dass einem die Lust am Verstehenwollen vergeht.
Petra Cnyrim widmet ihr unterhaltsames Nachschlagewerk (208 Seiten) jedenfalls all den wissensdurstigen Menschen, die trotz allem neugierig geblieben sind. Es dürften weitaus mehr sein als gemeinhin angenommen, denn das 2018 erschienene Werk steht derzeit vor der 13. Auflage und ist Spiegel- Online- Bestseller. Also: wenn Sie wissen möchten, was Evolution ist, was Einsteins Relativitätstheorie eigentlich bedeutet, warum
Waschmaschinen manchmal anfangen zu hüpfen oder alle Babys nach der Geburt blaue Augen haben, leihen Sie sich dieses unterhaltsame Buch einfach aus!

Sie können es gerne reservieren über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0471/446636 (St. Nikolaus) und 0471/446629 (St. Josef).

AUTOR DES MONATS

JOHN LE CARRÉ

In den Jahren 1970 schuf der 1931 an der südenglischen Küste als David Cornwell geborene Schriftsteller seine Lieblingsfigur, den Spion George Smiley. Schüchtern, verklemmt, paranoid, aber hochintelligent ist der kleine untersetzte Brillenträger Smiley das absolute Gegenstück des glamourösen Starspions James Bond. John Le Carré, der für den britischen Geheimdienst gearbeitet hatte, kannte den mitunter recht tristen Agentenalltag aus eigener Anschauung. Selbstironisch beschrieb er sich als "Lügner, erzogen zu lügen, zum Lügen ausgebildet von einem Dienst, der lügt, um zu existieren." Ein Doppelagent setzte seiner Laufbahn "im Dienste ihrer Majestät" ein jähes Ende, aber mittlerweile hatte Le Carré seine Liebe zur Schriftstellerei entdeckt.
Den internationalen Durchbruch schaffte er 1964 mit seinem dritten Roman "Der Spion, der aus der Kälte kam".
Die Story um den britischen Spion und Überläufer Alec Leamas, wurde über 20 Millionen Mal verkauft und, mit
der Hollywoodlegende Richard Burton in der Hauptrolle, sehr erfolgreich verfilmt. In seinem letzten, 2019 erschienenen Roman "Federball" nannte Le Carré den britischen Premierminister Boris Johnson ein "dummes Schwein" und den Brexit einen "Wahnsinn". Der als klug, freundlich und zurückhaltend beschriebene Autor
verstarb am 12. Dezember 2020 nach kurzer Krankheit. Seit 2011 hütet die "Bodleian Library" der Universität Oxford, wo Le Carré in den 1950ern studiert hatte, seinen literarischen Nachlass und sein Archiv.

Unsere Bibliotheken halten Le Carrés Werke für Sie bereit. Beachten Sie unsere Corona- Öffnungszeiten: von Montag bis Freitag von 16 bis 17 Uhr 30 in der Simarstasse 4.

THEMA DES MONATS

DER ARABISCHE FRÜHLING, ZEHN JAHRE DANACH

Vor zehn Jahren brachen in einer Reihe von arabischen Staaten spontane Volksbewegungen aus, welche die Medien wenige Monate später unter dem Begriff "Arabischer Frühling" bekanntmachten und erstaunt kommentierten. Alles beginnt am 17. Dezember 2010 mit der Selbsttötung des jungen Tunesiers Mohamed Bouazizi, die den seit 23 Jahren amtierenden Präsidenten Ben Ali ins Exil zwingt. Ab dem 25. Januar 2011 gehen in der ägptischen Hauptstadt Kairo täglich Hunderttausende auf die Strasse und fordern den Rücktritt von Präsident Moubarak, der sein Land seit 1981 mit immer schwererer Hand regiert. Auch im Jemen, in Libyen und Syrien steht das Volk auf gegen Diktatur und Machtmissbrauch. Gespannt verfolgen Politiker, Soziologen und Historiker eine Entwicklung, an deren Ende sich die Demokratisierung der arabischen Welt abzuzeichnen scheint. Doch dann kommt Alles ganz anders: die ersten freien Wahlen in Ägypten münden in eine islamistische Präsidentschaft, die letztlich vom Militär hinweggeputscht wird; die libysche Revolution zerfällt in eine Vielzahl von Gruppen, die sich bis heute heftig bekriegen. In Syrien bricht ein blutiger Bürgerkrieg aus, der 2014 zur Gründung eines islamistischen Kalifats führt und ein Jahr später über eine Million Menschen in die Flucht treibt. Aber unter der Asche glimmt die Hoffnung weiter. Seit 2018 brodelt es erneut: im Sudan, in Algerien, im Irak und im Libanon. Und auch in Tunesien greifen die Proteste immer mehr um sich. Werden die Mächtigen dieses Mal die Zeichen der Zeit richtig deuten?

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