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Pfarrbibliotheken Eupen St. Nikolaus- St.Josef

BUCH DES MONATS

DER NACHMITTAG DES CHRISTENTUMS

Es ist nichts Neues mehr: im ehemals "christlichen" Europa befinden sich die Kirchen im freien Fall. Das Ende der anglikanischen Hochkirche - deren Oberhaupt die englische Königin ist - rückt immer näher; in einigen Jahrzehnten werden ihr die Mitglieder ausgehen. In den protestantischen Kirchen bekriegen sich "Liberale" und "Konservative" mit einer Ausdauer, die sicher einer besseren Sache würdig wäre. Und der katholischen Kirche hat die jahrzehntelange Vertuschung abscheulichen Missbrauchs einen derart schweren Vertrauensverlust eingebracht, dass sie in die gesellschaftliche Bedeutungslosigkeit abzugleiten droht. Dem tschechischen Priester und Theologieprofessor Tomas Halik ist diese Situation nicht fremd. Er kam im einem Land zur Welt, in der es dem Kommunismus gelungen war, die christlichen Religion nahezu auszurotten. Seit seiner Priesterweihe in der ehemaligen DDR beschäftigt ihn diese Situation, aber sie hat ihn weder in Panik noch in blinden Aktionismus versetzt. Er ist seinem Heimatland treu geblieben und lebt seinen Glauben in der "kleinen Herde" mit großer Gelassenheit und Offenheit. "Die heutigen Reformbemühungen", so seine Meinung, "dürfen nicht dabei stehen bleiben, dass sie manche institutionellen Strukturen und einige Absätze im Katechismus, im Codex des Kirchenrechts und in den Lehrbüchern der Moral verändern... Wenn die Kirchen" jedoch "der Versuchung der Egozentrik,... des Klerikalismus, Isolationismus und Provinzialismus widerstehen", kann das Christentum auch in Europa wieder ein Zeichen des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung werden und zu "einer Kultur der Kommunikation, des Teilens und des Respekts vor der Andersheit" beitragen. Ein visionäres, ermutigendes und wichtiges Buch!

 

AUTOR DES MONATS

CAROLINE BERNARD und MICHELLE MARLY

Sie stehen stellvertretend für die in den letzten Jahren vom Aufbau- Verlag lancierte Romanreihe über berühmte, starke Frauen der Weltgeschichte. Beide schreiben unter einem Pseudonym und haben eine Schwäche für Frankreich. Micaela Jary, alias Michelle Marly, Tochter des bekannten deutschen Komponisten Michael Jary, arbeitete viele Jahre als Redakteurin, Ressortleiterin und Chefredakteurin für mehrere Zeitschriften. Sie wohnte viele Jahre in Paris und lebt heute in München und Berlin. Seit 1993 ist sie als Autorin tätig. Bekannt wurde sie mit dem historischen Roman "Die Seidenhändlerin", der 2009 den zweiten Platz beim DeLia- Literaturpreis belegte. 2018 erschien im Aufbau- Verlag ihre erste Romanbiografie "Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe". Tania Schlie alias Caroline Bernard studierte Literaturwissenschaft, Bereits vor ihrem erfolgreichen Abschluss machte sie ihre erste Reise nach Paris und kommt seitdem nicht mehr von der "Lichterstadt" los. Kein Wunder also, dass sie Frankreichs Hauptstadt 2016 als Handlungsort ihres ersten Romans "Rendez- vous im Café de Flore" wählte. Drei Jahre später erschien im Aufbau- Verlag ihre Romanbiografie über die Malerin Frida Kahlo.

Beachten sie unsere Öffnungszeiten: St. Nikolaus, Simarstraße 4, So. 10- 12; Mo., Di., Do., Fr. 16-18; Mi., 15- 17 Uhr; St. Josef, Haasstraße 54 (Pfarrhaus), Mi., 10-12 und 14-16; Do., 16- 18 Uhr.

THEMA DES MONATS

FRAUEN SCHREIBEN ÜBER FRAUEN

In den von den deutschen Kulturministerien verabschiedeten Kanon- Listen für das Deutschabitur 2020 finden sich 33 Autoren. Nur drei davon sind Frauen. Von 116 Literatur- Nobelpreisträgern sind 12% Frauen. Bücher von Autorinnen kosten im Durchschnitt 45 % weniger als die ihrer männlichen Kollegen. Heute, wo die Gleichstellungsdebatte immer mehr Fahrt aufnimmt, schockieren diese Zahlen. Seit Jahrhunderten ist die Literatur eine Männerdomäne. Wer vermag auf Anhieb zehn bekannte Autorinnen aus der Weltliteratur zu benennen? Und trotzdem hat es sie gegeben und ihre Werke haben die Literaturgeschichte immer wieder neu geschrieben. Die Schriftstellerin Ruth Klüger (1931- 2020) war der Meinung, dass Frauen "anders lesen" und ging in ihrer feministischen Literaturgeschichte "Was Frauen schreiben" der Frage nach, ob Frauen das Leben nicht "durch anders geschliffene Gläser" betrachteten. Jedenfalls ist die Szene in Bewegung geraten. Von J. Rowling, der "Mutter" Harry Potters, über Doris Dörrie, Herta Müller hin zu Margaret Atwood: die Zahl der Autorinnen wächst von Jahr zu Jahr. Und in der Unterhaltungsliteratur mehren sich die Romane von Frauen über Frauen - aber nicht alleine für Frauen. So hat der Aufbau- Verlag in den letzten Jahren eine Reihe ins Leben gerufen, die in Romanform Frauengestalten porträtiert: Romy Schneider, Marie Curie, Coco Chanel, Frida Kahlo, Mozarts Schwester, Maria Montessori, Marlene Dietrich oder Madame Picasso, um nur einige zu nennen. Begabte Autorinnen erwecken bekannte und verkannte Frauengestalten zu neuem Leben- leidenschaftlich, sorgfältig recherchiert und trotzdem voller Poesie. Wir halten diese beliebte Reihe für sie bereit !
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