Digitalrechnungen: Viele nicht gut vorbereitet
EUPEN (700) - Ab dem kommenden Jahr erfolgt auch in Belgien bei Unternehmen die Umstellung auf digitale Rechnungen. Rechnungen per Mail oder Post reichen dann nicht mehr aus. Eine Umfrage hat jetzt gezeigt, dass 40 Prozent der Unternehmen noch nicht bereit für den Umstieg sind. Überwiegend Selbstständige mit nur wenigen Mitarbeitern haben Nachholbedarf, schreibt die Plattform Xerius. Vor allem Ein-Personen-Unternehmen schieben die Umstellung hinaus, wenn sie keine Buchhalter haben. Und das trotz hoher Strafandrohungen.
Das belgische Finanzministerium hat gerade einmal eine dreimonatige Übergangsfrist zugebilligt. Die neuen Regelungen sollen vor allem Missbrauch und Betrug bei der Mehrwertsteuer verhindern helfen. Wer neue Rechnungsprogramme oder Software nutzt, darf 120 Prozent dieser Kosten bis zum Jahr 2027 absetzen. Auch in vielen anderen europäischen Ländern sind die E-Rechnungen bereits eingeführt worden. Unter anderem, weil dem Staat jedes Jahr Milliardeneinahmen entgehen.
Montag, 22.12.25
