Dienstag, 03.02.26
HEINSBERG/DÜREN (700) - Die bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr sind am Montagabend im deutschen Teil unseres Sendegebiets zu Ende gegangen. Im Kreis Heinsberg blieb ein Drittel der Busse der Westverkehr in den Depots. Auch im Kreis Düren fielen viele Verbindungen bei der Rurtalbus aus. Große Teile der ausgefallenen Verbindungen konnten hier teilweise durch die Arbeit von Subunternehmen aufgefangen werden.
Bei der ASEAG in der StädteRegion Aachen und bei der SVE in Euskirchen fielen dagegen keine Busse aus. Mit dem Warnstreik will die Gewerkschaft Verdi den Druck vor den nächsten Tarifverhandlungen erhöhen. Gefordert werden vor allem bessere Arbeitsbedingungen, kürzere Schichten und höhere Zuschläge an Wochenenden und Feiertagen.
NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer unterstützt zwar das Streikrecht, sieht aber auch die Situation der Pendler und hofft auf eine schnelle Einigung. Derweil sollen die Streiks bei der Nahverkehrsgesellschaft TEC in Ostbelgien noch bis mindestens Donnerstag fortgesetzt werden. Hier geht es um die geplanten Einsparungen bei den Verkehrsunternehmen und um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen.
Dienstag, 03.02.26
