Euregiobahn wird elektrifiziert
HERZOGENRATH (700) - Die Euregiobahn soll in Zukunft umweltfreundlicher und vor allem auch zuverlässiger unterwegs sein. Damit das klappt, investieren Bund und Land rund 43 Millionen Euro in die Elektrifizierung des EVS-Streckennetzes. Seit dieser Woche wird dafür entlang der Strecke gebaut. Denn schon bald sollen überall Oberleitungen aufgehängt werden. Nur dann können elektrische Züge eingesetzt werden.
Dafür haben Bundes- und Landesminister gestern gemeinsam auf dem Bahnhof in Herzogenrath den Startschuss gegeben. Weil die Bundesregierung die Elektrifizierung der Bahnstrecken auch im ländlichen Raum vorantreiben will, zahlt der Bund auch 90 Prozent der Kosten für die Modernisierung des Streckennetzes in der StädteRegion. Vor allem die Seitenäste werden über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz zu 90 Prozent gefährdet. Das ist ein Betrag von über 40 Millionen Euro.
Bislang sind Dieselloks im EVS-Netz unterwegs. Sie verbinden Aachen, Eschweiler und Langerwehe und Alsdorf mit Düren. Die Finanzierung der Elektrifizierung des 47 Kilometer langen Streckennetzes ist eines der bundesweiten größeren Projekte in diesem Bereich. Daneben wird derzeit auch die Eifelstrecke und die Voreifelbahn elektrifiziert.
Zwischen Herzogenrath und Stolberg sollen ab 2028 die ersten elektrischen Züge unterwegs sein. Der Rest wird wesentlich länger dauern und soll in zehn Jahren fertig sein.
Dienstag, 03.02.26
