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Gericht lehnt Klage auf Urnenverlegung ab

AACHEN/BAD MÜNSTEREIFEL (700) - Das Verwaltungsgericht Aachen hat die Klage einer Frau gegen die Stadt Bad Münstereifel abgewiesen. Sie hatte die Urne ihres verstorbenen Mannes an einen anderen Ort verlegen lassen wollen. Die Stadt hatte das abgelehnt. Die Frau hatte die Verlegung beantragt, weil der Weg zur Grabstätte steil bergauf führt und auch der Rückweg für sie beschwerlich ist. Das Gericht entschied aber, dass durch die Umbettung die Totenruhe gestört würde. Der Verstorbene habe zu Lebzeiten keine Einwilligung zu einer Umbettung gegeben, heißt es im Urteil weiter.

Mittwoch, 14.05.25

Wieder Graffiti-Schmierereien im Galmeibad

KELMIS (700) - Unbekannte haben im Kelmiser Galmeibad erneut Graffitis gesprüht. Die Schmierereien wertet die Gemeinde als respektloses Verhalten gegenüber dem Eigentum der Allgemeinheit. Die Beseitigung müsse erneut auf Kosten der Steuerzahler erfolgen, so der zuständige Schöffe Björn Klinkenberg. Die zuständige Autonome Gemeinderegie Galmei hat inzwischen Anzeige erstattet. Sie hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung zur Ermittlung der Verursacher. Zeugen sollen sich direkt mit der Polizei in Kelmis in Verbindung setzen.

Mittwoch, 14.05.25

Küchenbrand in Mehrfamilienhaus

AACHEN (700) - In der Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Frankenberger Viertel in Aachen ist es gestern Morgen zu einem Küchenbrand gekommen. Die Feuerwehr war alarmiert worden, nachdem das Treppenhaus wegen starker Rauchentwicklung nicht mehr als Fluchtweg genutzt werden konnte. Fünf Personen mussten von den Einsatzkräften gerettet werden. Zwei davon über eine Drehleiter. Eine Bewohnerin erlitt bei eigenen Löschversuchen Verletzungen. Sie kam in ein Krankenhaus.

Mittwoch, 14.05.25

Drei neue Wohngebiete in Düren

DÜREN (700) - In Düren plant die Stadt den Bau von drei neuen Wohngebieten. Mehr als 300 Wohnungen könnten insgesamt neu entstehen. Der Stadtentwicklungsausschuss hat zudem entschieden, dass ein Drittel der Wohnungen gefördert und damit auch für finanziell schwächere Menschen bezahlbar sein soll. Wann in den neuen Wohngebieten die Bagger anrücken können, muss aber noch geklärt werden.

Mittwoch, 14.05.25

Grommes sorgt sich um Lontzener Finanzen

LONTZEN (700) - Der aktuelle Haushalt der Gemeinde Lontzen weist ein Plus von mehr als 8,3 Millionen Euro aus. Finanzschöffe Jose Grommes ist besorgt. Ein Drittel der Einnahmen stammt von öffentlichen Behörden und zu 49 Prozent aus Steuereinnahmen. Auf der jüngsten Sitzung des Gemeinderates erklärte er, dass die Gemeindedotationen in den kommenden Jahren nicht mehr indexiert werden.

Prognosen würden zudem zeigen, dass die Einnahmen aus der Immobilien- und Einkommensteuer bald stark sinken könnten. Das satte Plus in diesem Jahr beruht auf dem Vorschuss der DG auf die Gemeindedotationen. Außerdem konnte Lontzen im vergangenen Jahr höhere Immobiliensteuern als erwartet einnehmen.

Die Ausgaben blieben zudem rund eine Million Euro hinter den Erwartungen zurück. Die Opposition kritisierte, dass wichtige Projekte wie der Masterplan für Herbesthal oder die Sanierung der Montzener Straße noch immer nicht umgesetzt werden konnten.

Mittwoch, 14.05.25

Nach Leichenfund: Polizei geht nicht von Straftat aus

AACHEN (700) - Nach den Funden von Leichenteilen im Aachener Wald vom Donnerstag wurden jetzt die sterblichen Überreste eines Mannes gefunden. Die Polizei hatte nach eigenen Angaben den Suchbereich im Waldgebiet in der Nähe der Eupener Straße nach einem Zeugenhinweis ausgeweitet. Der Leichnam soll nun in der Kölner Rechtsmedizin obduziert werden.

Erstmal hatte die Polizei in alle Richtungen ermittelt. Sowohl ein Tötungsdelikt als auch ein Unfall oder eine natürliche Todesursache kamen für die Beamten in Frage. Mittlerweile gehen die Ermittler aber davon aus, dass keine Straftat vorliegt. Zur Identität konnte die Aachener Polizei aber noch keine Angaben machen.

Mittwoch, 14.05.25

Brandgefahr: Fast das gesamte Venn gesperrt

BÜTGENBACH (700) - Aufgrund der anhaltenden Trockenheit könnte derzeit ein Funke zu einem neuen Großfeuer im Hohen Venn führen. Deshalb haben die belgischen Forstämter nun kurzerhand weite Teile des Naturschutzgebiets gesperrt. Seit Dienstag wehen an den Eingängen zu den meisten Wanderwegen rote Fahnen. Das soll allen Besuchern signalisieren, dass der Weg wegen der Brandgefahr für Radfahrer und Wanderer gesperrt ist.

Durch den Wind und die anhaltende Trockenheit könne aus dem geringsten Funken bereits ein großer Flächenbrand entstehen, heißt es von der Forstverwaltung. Oft reiche dafür schon eine Glasscherbe als Brennglas. Patrouillen kontrollieren die Einhaltung des Verbots. Wer erwischt wird, muss mit einer Geldstrafe rechnen. Zuletzt ist in der trockenen Moorlandschaft des Hohen Venns vor zwei Jahren ein großes Feuer ausgebrochen.

Mittwoch, 14.05.25

„Außergewöhnliche Umstände“ sorgen für Diskussionen

LONTZEN (700) - Ein Dekret, dass vorsieht, dass eine Gemeinderatsitzung unter außergewöhnlichen Umständen virtuell abgehalten werden kann, sorgt im Gemeinderat in Lontzen für heftigen Zündstoff. Gut 80 Minuten lang wurde auf der jüngsten Sitzung des Gemeinderates über den Tagesordnungspunkt diskutiert. Union und Ecolo befürchten, dass Bürgermeister Patrick Thevissen damit sein Amt missbrauchen könnte.

Das Dekret der DG aus dem Jahr 2023 sieht vor, dass der Bürgermeister allein entscheiden kann, wann es sich um einen „außergewöhnlichen Umstand“ handelt. In diesem Fall kann er eigenmächtig eine virtuelle oder hybride Sitzung einberufen. Die Oppositionsfraktionen äußerten, dass auf diesem Weg undemokratische Entscheidungen zustande kommen könnten.

Nun soll ein Ausschuss konkretisieren, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit ein „außergewöhnlicher Umstand“ ausgerufen werden kann. Die Ergebnisse sollen von der Rechtsabteilung des DG-Ministeriums geprüft werden.

Mittwoch, 14.05.25

Kritik an Grenzkontrollen in Deutschland

EUPEN (700) - Die Wiedereinführung der Grenzkontrollen in Deutschland werden in der DG kritisch gesehen. Ministerpräsident Oliver Paasch erklärte, durch die Grenzschließungen entstünden auch wieder Grenzen in den Köpfen. Damit wiederhole sich die Situation aus der Corona-Pandemie. Aus seiner Sicht müsse auf dauerhafte stationäre Grenzkontrollen grundsätzlich verzichtet werden. Für temporäre Grenzkontrollen in Ausnahmefällen zeigte Paasch indes Verständnis. Der DG-Ministerpräsident hatte sich anlässlich einer Konferenz des interregionalen Parlamentarierrates geäußert. Scharfe Kritik an den Grenzkontrollen kommt auch aus Luxemburg und der Wallonie.

Mittwoch, 14.05.25

Da kommt was zusammen…

AACHEN (700) - Die Bundespolizei hat gestern Morgen einen Mann in Aachen aus dem Verkehr gezogen. Der 21-Jährige war in der Nähe des Ponttores mit falschen Kennzeichen unterwegs. Bei der Kontrolle des Wagens bemerkten die Beamten auch noch starken Cannabisgeruch. Gefunden wurden weitere gestohlene Nummernschilder, gefälschte Ausweise und kleine Mengen Rauschgift. Außerdem einen angerauchten Joint. Der Mann besitzt keinen Führerschein. Er wurde wegen einer ganzen Reihe von Vergehen angezeigt. Das Auto musste abgeschleppt werden.

Dienstag, 13.05.25

Randalierer beschädigt geparkte Fahrzeuge

AACHEN (700) - In der Aachener Innenstadt hat am Sonntagmittag ein 25 Jahre alter Mann aus Herzogenrath randaliert. Dabei wurden von ihm fünf geparkte Fahrzeuge beschädigt, wie die Polizei mitteilt. Mit einem Baustellenschild hatte er an einem der Autos zunächst die Scheinwerfer und danach an den übrigen geparkten Wagen die Windschutzscheiben beschädigt. Das Schild ließ er schließlich in der Frontscheibe des letzten geparkten Autos stecken. Danach setzte er sich an der Peterskirche auf eine Bank. Zeugen bemerkten das Treiben und verständigten die Einsatzkräfte. Gegenüber den Beamten gab der Herzogenrather die Taten zu.

Dienstag, 13.05.25

Blick in den ostbelgischen Polizeibericht

EUPEN (700) - Der Blick in den ostbelgischen Polizeibericht: Einbrecher waren am Samstag in einem Wohnhaus in Kettenis aktiv. Sie brachen eine Tür auf und ließen aus dem Haus Schmuck und Bargeld mitgehen.

Auf dem Eupener Rotenberg musste die Feuerwehr einen brennenden Pkw löschen. Verletzt wurde niemand. Ursache für das Feuer war offenbar ein technischer Defekt.

An der Autobahn-Anschlussstelle Eynatten kam es zu einem Auffahrunfall. Zwei kleine Kinder, die sich an Bord der Fahrzeuge befanden, wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Dienstag, 13.05.25

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