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Einstieg für Zuwanderer soll erleichtert werden

AACHEN (700) - Mit einem eigenen „Kompetenzzentrum Integration und Arbeit“ (KIHA) will die StädteRegion Aachen neu zugewanderten Personen den Einstieg in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt erleichtern. Seit Mitte Februar läuft der Probebetrieb in der zentralen Anlaufstelle in den Aachen-Arkaden. Die Einrichtung will Behördengänge und bürokratische Abläufe für Zuwanderer vereinfachen.

Alle wichtigen Angelegenheiten können dazu unter einem Dach erledigt werden. Die StädteRegion kooperiert dafür mit vielen Partnern wie IHK und Jobcenter. Am Dienstag wurde die Einrichtung offiziell vorgestellt. StädteRegions-Rat Tim Grüttemeyer sprach von einem „wichtigen Angebot für die Region“.

Mehr zu diesem Thema hören Sie auch in unserer Sendung „Feierabend“ - am Freitag ab 16 Uhr bei RADIO700!

Mittwoch, 30.04.25

Dunkle Wolken über dem Baelener Gemeinderat

BAELEN (700) - Im Gemeinderat in Baelen scheint die Stimmung schlecht. Schöffe Fabrice Massenaux hat in den Medien von „unhaltbaren Zuständen“ gesprochen. Der kleinere der Mehrheitspartner L´Alternative, zeigte sich empört. Es gehe um Gemeinderätin Cindy Bours, die ernste Anschuldigungen gegen Massenaux erhoben haben soll. Insbesondere gehe es ihm um die Aussage „er sei eine echte Gefahr für die Kinder in der Schule von Baelen“.

Immer wieder habe es beleidigende und unwahre Behauptungen in sozialen Netzwerken gegeben. Aus Sicht von Massenaux auch von Ratsmitglied Julen Pirnay. Auch er gehört der Oppositionsfraktion ACBM an. Angeblich würden nun auch rechtliche Schritte gegen die betroffenen Mitglieder der Opposition nicht mehr ausgeschlossen, hieß es auf einer Pressekonferenz.

Die ACBM reagierte mit Zurückhaltung und erklärte, Bours sei es bei dem Satz einzig um die Neutralität der Schulen gegangen. Die Opposition wirft L’Alternative vor, die Fakten verdrehen zu wollen. Die Bürgermeisterin von Baelen, Nathalie Thönissen, zeigte sich empört. Sie distanzierte sich von den negativen Äußerungen zum Funktionieren des Baelener Gemeinderates und die Arbeit der Verwaltung. Als Koalitionspartner sei man nicht über die Pressekonferenz von L´Alternative informiert gewesen. Thönissen will nun versuchen, die Differenzen zu beseitigen.

Mittwoch, 30.04.25

DG vor erster Haushaltsanpassung

EUPEN (700) - Auch die Deutschsprachige Gemeinschaft hat jetzt ihren Haushalt für das laufende Jahr angepasst. Globale Krisen und deren Folgen hätten die Einnahmen schrumpfen lassen, so DG-Ministerpräsident Oliver Paasch. Er befürchtet auch eine anhaltende Inflation mit steigenden Verbraucherpreisen. Für die Gehälter im Unterrichtswesen und anderen öffentlichen Einrichtungen sieht die Regierung deshalb zwei Indexanpassungen vor. Das sorgt für ein Plus bei dieser Ausgabenposition von vier Prozent.

Paasch geht davon aus, dass die Arbeitsmarktreform der neuen Föderalregierung zu fundamentalen Änderungen in der Beschäftigungspolitik führen. Dies könnte für die DG und die Öffentlichen Sozialhilfezentren zu deutlichen Mehrausgaben führen. Bei der ersten Haushaltsanpassung wurden zunächst wenige Änderungen vorgenommen.

Neben der Indexpassungen bei den Gehältern sind 500.000 Euro mehr für das DuO-Stipendiensystem, 400.000 Euro mehr für häusliche Hilfen, 700.000 Euro zusätzlich für die Jugendhilfe und weitere 700.000 Euro für das vor der Reform stehende Pflegegeld eingeplant worden. Noch sind die Anpassungen aber nicht beschlossene Sache. Über die Veränderungen werden die PDG-Abgeordneten in den kommenden Wochen in den Ausschüssen beraten.

Mittwoch, 30.04.25

Mutmaßlicher Zigarettenschmuggler erwischt

AACHEN (700) - Am Aachener Hauptbahnhof ist Ermittlern ein mutmaßlicher Zigarettenschmuggler ins Netz gegangen. Der 25-jährige Palästinenser hatte 21 Stangen mit über 4.200 unversteuerten Zigaretten nach Deutschland geschmuggelt. Dafür war er mit einem Fahrzeug aus Belgien eingereist. Bei einer Kontrolle hatte er eine abgelaufene Aufenthaltsgenehmigung für Asylbewerber vorgezeigt, so die Polizei. Im Rahmen einer Durchsuchung wurden die unversteuerten Zigaretten entdeckt. Außerdem wurde auch noch ein gültiger griechischer Reisepass mit einer gültigen griechischen Aufenthaltserlaubnis entdeckt. Nach Informationen des Hauptzollamtes Aachen wurden die Zigaretten beschlagnahmt und ein Strafverfahren eingeleitet.

Mittwoch, 30.04.25

Maibäume nicht selbst schlagen

AACHEN/EUPEN (700) - Für viele Verliebte ist heute ein wichtiger Tag. In der Mainacht stellen sie ihren Angebeteten einen geschmückten Maibaum vor die Tür oder hängen ein Herz aus. Im gesamten Sendegebiet wird die Mainacht gefeiert. Die Forstbehörden weisen nochmals darauf hin, dass Bäume hierfür nicht selbst geschlagen werden dürfen. Einfach selbst Bäume fällen, ist strengstens verboten, heißt es vom Forstamt Aachen.

Dafür gibt es verschiedene andere Möglichkeiten, an einen Maibaum zu kommen. Wer nicht zu sehr das Portemonnaie strapazieren möchte, kann beim Hilfswerk Misereor gegen eine Spende einen Baum mitnehmen. Mehr als 300 Maibäume stehen bereit. Besonders bei Studierenden ist diese Option beliebt. Allein in Aachen gibt es sieben weitere offizielle Verkaufsstellen. Dort kann ganz legal ein Maibaum erworben werden.

Mittwoch, 30.04.25

Morgen startet die Grenzlandschau

PRÜM (700) - Morgen beginnt die größte Verbrauchermesse der Eifel. Bei der Grenzlandschau in Prüm werden sich mehr als 180 Unternehmen, Handwerker und Dienstleister mit ihren Angeboten und Produkten präsentieren. Daneben wird es auch wieder ein Vergnügungspark für die ganze Familie, Unterhaltung, Kulinarik und Live-Musik geben. Viele Betriebe hoffen auch auf mögliche neue Mitarbeiter, die schon einmal einen ersten Eindruck erhalten können. Bei der letzten Auflage vor zwei Jahren waren mehr als 22.000 Besucher gezählt worden. In diesem Jahr wird mit einem weiteren Anstieg gerechnet. RADIO700 sendet morgen von 13 bis 16 Uhr live von der Grenzlandschau.

Mittwoch, 30.04.25

Rettungshubschrauber fliegt mit Bio-Kerosin

WÜRSELEN (700) - Auch der Rettungshubschrauber Christoph Europa 1 könnte schon bald umweltschonender fliegen. Anstatt auf Kerosin könnte dazu schon bald auf Biokerosin gesetzt werden. Die ADAC-Luftrettung hat das über drei Jahre in unserer Region getestet. Mehr als 1.800 Flugstunden sind „Christoph Europa 1“ aus Merzbrück und „Christoph Rheinland“ aus Köln unterwegs gewesen. Im Tank befand sich ein Gemisch aus recycelten pflanzlichen Fetten und herkömmlichen Kerosin. Nun steht fest: Beim Flug mit Bio-Kerosin wird nur die Hälfte an Rußpartikeln ausgestoßen. Und trotzdem ist die Leistung des Rettungshubschraubers nicht eingeschränkt. Auch nach Abschluss des Forschungsprojektes soll die Entwicklung weitergehen. Mit dem Ziel, dass die Rettungshubschrauber fast vollständig mit Bio-Kerosin fliegen.

Mittwoch, 30.04.25

Zwölf neue Wasserstoffbusse im Kreis Heinsberg

HEINSBERG (700) - Für mehrere Millionen Euro sind im Kreis Heinsberg zwölf neue Wasserstoffbusse angeschafft worden. Die Westverkehr will sie zunächst in den Städten wie Heinsberg und Hückelhoven einsetzen. Schon bald soll der Wasserstoff auch direkt aus grüner Energie in Heinsberg-Oberbruch entstehen. Dafür haben sich mehrere Firmen aus dem Kreis Heinsberg zu einem Konsortium zusammengeschlossen. Mit dem Konzept der nachhaltigen Busse und der Energiegewinnung vor Ort will man umweltfreundlicher werden. Die Busse sorgen für bessere Luft, weil sie kein klimaschädliches CO2 ausstoßen.

Mittwoch, 30.04.25

Spelthahn erringt Sieg vor Verwaltungsgericht

DÜREN (700) - Der suspendierte Dürener Landrat Wolfgang Spelthahn hat weiter Anspruch auf sein volles Gehalt. Das hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf am Dienstag beschlossen. Die Bezirksregierung Köln hatte Ende Januar seine Bezüge um 40 Prozent gekürzt. Das Gehalt eines Beamten dürfe aber nur gekürzt werden, wenn der Rauswurf aus dem Beamtenverhältnis absehbar ist. Spelthahn gehe aber in wenigen Monaten in den Ruhestand und wäre dann im Falle einer Verurteilung kein Beamter mehr. Der Dürener Landrat ist derzeit suspendiert, weil gegen ihn in der so genannten „Schleuseraffäre“ ermittelt wird. Es geht um mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Erteilung von Aufenthaltsgenehmigungen.

Mittwoch, 30.04.25

Warnstreik in Belgien zu Ende gegangen

EUPEN (700) - Am späten Abend ist in Belgien der aktuelle Warnstreik zu Ende gegangen. Erneut waren große Teile des Bahnverkehrs bei der SNCB ausgefallen. Auch mehrere grenzüberschreitende Zugverbindungen ab und bis Aachen fuhren nicht. Die Gewerkschaften protestierten erneut gegen den sozialen Kahlschlag der neuen Arizona-Koalition, insbesondere bei den Renten und bei der Eisenbahn. Mitglieder der Gewerkschaft FGTB waren am Vormittag am Eupener Clown zusammengekommen. Sie wollten die Bevölkerung auch für ihre Anliegen sensibilisieren. Mitglieder der Gewerkschaft CSC schlossen sich unter anderem Protesten in Lüttich an.

Mittwoch, 30.04.25

Kontrollen in der Tuningszene

BAESWEILER (700) - Bei Kontrollen in der Autotuningszene sind am letzten Freitagabend in Baesweiler gleich fünf Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen worden. Wie die Polizei mitteilte, fanden die Kontrollen in der Innenstadt statt. Insgesamt 18 Fahrzeuge wurden überprüft. Bei fünf Autos wurden derartige technische Veränderungen durchgeführt, dass sie von den Behörden stillgelegt werden mussten. Drei Verwarnungsgelder wurden verhängt. Außerdem wurden neun Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Auf zwei Personen kommen Ermittlungen wegen Fahrens ohne Führerschein zu.

Dienstag, 29.04.25

„Café Zuflucht“ kann weitermachen

AACHEN (700) - Neue Hoffnung beim „Café Zuflucht“ in Aachen. Der Fortbestand der Beratungsstellen für Geflüchtete kann zumindest für das laufende Jahr gesichert werden. Das teilte der Trägerverein Refugio e.V. jetzt mit. Möglich wurde das nur durch die Zusage für einen Überbrückungskredit. Dieser werde von einer namhaften Organisation zur Verfügung gestellt, mit dem die Einrichtung bereits seit Jahrzehnten zusammenarbeitet, heißt es in einer Mitteilung.

Die Organisation will nicht öffentlich genannt werden. Sie verhindert aber mit ihrer Unterstützung die drohende Insolvenz des „Café Zuflucht“. Im Februar hatte der Betreiber auf die drohende finanzielle Schieflage hingewiesen, die durch Mittelstreichungen ausgelöst worden war. RADIO700 hatte bereits darüber berichtet.

Dienstag, 29.04.25

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