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Streik der Busfahrer geht weiter

EUPEN (700) - Bereits den fünften Tag nacheinander streiken die Busfahrer im belgischen Teil unseres Sendegebietes. Bei der lokalen Nahverkehrsgesellschaft TEC sind erstmals in ihrer Geschichte alle Busdepots betroffen. Dies habe es noch nie zuvor gegeben, so ein Unternehmenssprecher auf einer Pressekonferenz gestern Nachmittag.  

Im Eupener Depot machten die Fahrer ihrem Ärger Luft. Gestreikt wird vor allem wegen der umfangreichen Sparmaßnahmen der wallonischen Region. Diese will im öffentlichen Nahverkehr bis zum Jahr 2029 rund 20 Millionen Euro einsparen. Die Busfahrer befürchten, dass dies vor allem auf ihrem Rücken geschehen soll. Ärger bereitet vor allem, dass ein Ausgleichsfonds für Krankheitsfälle von Busfahrern gestrichen werden soll, in denen das Personal selbst jahrelang eingezahlt hatte.

Außerdem soll künftig im Streikfall ein Minimaldienst für den Linienverkehr eingerichtet werden. Hier sehen die Busfahrer einen klaren Eingriff in ihr Streikrecht. Immer mehr Buslinien möchte die wallonische Region zudem privatisieren. Auch darüber sind die Busfahrer nur wenig begeistert. Sie befürchten Lohn- und Gehaltseinbußen.

Seit Montag streiken die rund 40 Fahrer am Busdepot an der Herbesthaler Straße in Eupen. Von ihnen werden bis zum Wochenende keine Fahrten durchgeführt. Heute sind die Busfahrer zur Teilnahme an einer Großkundgebung in Namur aufgerufen.

Freitag, 30.01.26

Bürgerhaus wird wieder freigegeben.

HERZOGENRATH (700) - Gute Nachrichten für Vereine und Organisatoren von Veranstaltungen: das Bürgerhaus in Herzogenrath-Kohlscheid wird schon bald wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Zuletzt musste es für die Unterbringung von Flüchtlingen zweckentfremdet werden. Die Zahl der neu Geflüchteten in Herzogenrath ist im vergangenen Jahr allerdings deutlich zurückgegangen, 2025 wurden nur noch 120 Neuankömmlinge gezählt. Aus diesem Grund kann die Einrichtung nun wieder für die Öffentlichkeit freigegeben werden. Nur noch der Rückbau und die Grundreinigung steht aus. Auch zwei weitere Turnhallen im Stadtteil Merkstein stehen demnächst wieder für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Stadt selbst setzt darauf, möglichst viele Flüchtlinge in kleineren Wohnungen unterzubringen und Gruppenunterkünfte weitgehend zu vermeiden

Freitag, 30.01.26

Gasleck sorgt für Behinderungen.

AACHEN (700) - Viel Geduld brauchten gestern Nachmittag Verkehrsteilnehmer in der Aachener Innenstadt. Gegen 13:00 Uhr war ein Gasleck an der Kreuzung Theaterstraße/Wilhelmstraße gemeldet worden. Die Feuerwehr sperrte den Bereich weiträumig ab. Die Gasleitung war bei Bauarbeiten beschädigt worden, verletzt wurde niemand. Das Gasleck konnte schnell geschlossen und der Bereich wieder für den Verkehr freigegeben werden. Nahezu zeitgleich war es zu einem Feuerwehreinsatz in der benachbarten Borngasse gekommen, hier handelte es sich allerdings um einen Fehlalarm.

Freitag, 30.01.26

Gemeinsamer Patiententresen am Krankenhaus

MECHERNICH (700) - Am Krankenhaus Mechernich wird ein sogenannter gemeinsamer „Patiententresen“ eingerichtet. Er wird von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und der zentralen Notaufnahme der Klinik gemeinsam betrieben. Ab kommenden Mittwoch wird die neue Portalpraxis an den Start gehen. Ziel ist es, nach einer ersten Einschätzung schneller feststellen zu können, welche Art der Patientenversorgung benötigt wird. Auf diese Weise sollen die Wartezeiten für Patienten verkürzt und die Krankenhausführung effizienter gestaltet werden.

Freitag, 30.01.26

Kreis Euskirchen stellt Haushaltsplan vor.

EUSKIRCHEN (700) - Der Kreis Euskirchen hat seinen Haushaltsplan für das laufende Jahr vorgestellt. Landrat Markus Ramers betonte, dass fast kein Geld mehr vorhanden sei. Immer größere Probleme bereiten die steigenden Abgaben an Bund und Land. Nach dort richtete Ramers umfangreiche Kritik. Immer mehr Projekte müssten über die Kommunen und Kreise finanziert werden, ohne dass es eine ausreichende Entlastung dafür gebe.

Vor allem die steigenden Ausgaben im Sozialbereich und bei der Landschaftsumlage belasten den Kreishaushalt. 60 Prozent der Kreisumlage sein daran gebunden - dies lasse kaum mehr Investitionen für Projekte in den Bereichen Straßen, Nahverkehr und Infrastruktur zu. In diesem Jahr umfasst der Haushaltsplan Einnahmen und Ausgaben in einem Umfang von 55 Millionen Euro. Das Zahlenwerk soll im April verabschiedet werden.

Freitag, 30.01.26

Torwartwechsel bei der Alemannia

SPORT (700) - Zum Sport: Bei Fußball-Drittligist Alemannia Aachen steht der Abgang des aus Mönchengladbach ausgeliehenen Torwarts Jan Olschowsky bevor.  Die Gladbacher holen Olschowsky zurück, weil ihr eigener erster Torwart Omlin überraschend zu Bayer Leverkusen wechselt.  Am vergangenen Wochenende war Olschowsky in Aachen schon nicht mehr erster Torhüter. Zwischen den Pfosten stand nun Fotios Pseftis.

Mittwoch, 28.01.26

Weniger Müll neben Altkleidercontainern

EUPEN (700) - Die Müllprobleme rund um die überfüllten Altkleidercontainer der Organisation „Terre“ haben jetzt auch den Eupener Stadtrat beschäftigt. Bürgermeister Thomas Laennertz bestätigte auf eine Anfrage, dass die im März vergangenen Jahres eingeführte Kameraüberwachung erste spürbare Verbesserungen gebracht habe. Das illegale Abladen von Müll direkt in oder neben die Container habe deutlich abgenommen. Noch immer werden aber Verstöße verzeichnet.

Mittwoch, 28.01.26

Rückwand der Rotunde besprüht

AACHEN (700) - Unbekannte Vandalen haben am Montagabend die Rotunde am Aachener Elisenbrunnen besprüht. Offenbar handelt es sich um Parolen gegen Rechts. Die Polizei wurde alarmiert. Zeugen werden gebeten, sich zu melden. Von den Tätern fehlt aktuell noch jede Spur.

Mittwoch, 28.01.26

Neue Baustelle am Bahnhof

BAD MÜNSTERREIFEL (700) - Mitte Februar wird in Bad Münstereifel ein neues großes Bauprojekt an der Kölner Straße am Bahnhof begonnen. Die Straße war vor vier Jahren durch die Flutkatastrophe stark beschädigt worden und muss nun dringend saniert werden. Ziel ist es, die Flutschäden zu beseitigen.  Außerdem soll die Straße grüner gestaltet und die Verkehrssicherheit deutlich verbessert werden. Die Bauarbeiten starten direkt nach Karneval und sollen bis zum Jahresenbde abgeschlossen sein.

Während der Bauarbeiten wird der Verkehr an einer Baustellenampel vorbeigeführt. Anschließend soll das Tempo von bisher 50 reduziert werden. Außerdem sollen alle Parkplätze an der Kölner Straße erhalten bleiben. Während der Bauzeit muss allerdings der Parkplatz am Werther Tor zeitweise als Baulagerfläche genutzt werden, heißt es in einer Mitteilung weiter.

Mittwoch, 28.01.26

Straßenunterhalt in Eupen beschlossen

EUPEN (700) - Der Stadtrat in Eupen hat die Unterhaltsarbeiten am Straßennetz für das laufende Jahr genehmigt. Vor allem Straßen, die sich in einem besonders schlechten Zustand befinden, sollen ausgebessert werden. Beschlossen wurden Verbesserungen in den Straßen Am Busch, Siedlung Schönefelderweg, Ibernviertel, Herbesthaler Straße, Favrunpark, Heidberg und Hisselsgasse. Noch müssen die genauen Schäden analysiert werden.

Beschlossen wurde bereits im vergangenen Jahr vom Stadtrat, den Landwirtschaftsbeirat wieder einzuberufen. Acht Bauern aus Eupen und Kettenis unterschiedlichen Alters haben ihr Interesse an einer Mitarbeit bekundet. Auch Biolandwirte sind darunter. Der Beirat soll den Stadtrat in allen landwirtschaftlichen Fragen beraten.

Bei Bedarf können auch Stellungnahmen erarbeitet werden. Ein- bis zweimal im Jahr soll er zusammentreten. Ebenfalls beschlossen wurde die Einrichtung einer Kiss- und Ride-Zone vor der Städtischen Grundschule Oberstadt in der Unteren Ibern. Geklärt werden muss dabei, ob die Straße zu einer Einbahnstraße umgestaltet werden kann.

Wohin mit den Karnevalswagen?

EUPEN (700) - Auf der jüngsten Sitzung des Eupener Stadtrates kam auch ein Problem mit der Unterbringung von Karnevalswagen zur Sprache. Diese werden derzeit in der Halle Morenhöhe in der Judenstraß0e untergebracht. Laut Schöffe Fabrice Paulus befindet sich die Halle in einem schlechten Zustand. Das Gebäude ist nicht mehr regendicht und die Tragkonstruktion durch die Feuchtigkeit bereits geschädigt. Die elf betroffenen Karnevalsvereine müssen die Halle nach Ende der Saison bald verlassen. Langfristig sei das Gebäude nicht mehr nutzbar. Konkrete Pläne zur Lösung des Unterbringungsproblems gibt es aber noch nicht.

Mittwoch, 28.01.26

Zu viele Raser in der Stadt

EUPEN (700) - Beunruhigende Zahlen wurden auf der jüngsten Sitzung des Eupener Stadtrates vorgelegt. Noch immer wird auf den Straßen der Stadt oft zu schnell gefahren. Laut Bürgermeister Thomas Laennertz wurden im vergangenen Jahr von der Polizei im Stadtgebiet 11.800 Raser erfasst. Das entspricht 32 Protokollen an einem Durchschnittstag. In der Polizeizone Weser-Göhl stieg die Zahl der erfassten Geschwindigkeitsüberschreitungen von rund 4.300 vor zehn Jahren auf nunmehr über 26.000.

Allerdings hat in der Zeit auch die Zahl der Kontrollen und Radarmessungen deutlich zugenommen. Festgehalten werden müsse aber bei einem mehr als sechsfachen Anstieg in den vier DG-Nordkommunen, dass überhöhte Geschwindigkeit noch immer ein leidiges Thema auch in Eupen bleibe, so der Rathauschef weiter.

Mittwoch, 28.01.26

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