AMEL (700) - Der Gemeinderat in Amel hat den Haushalt für das kommende Jahr verabschiedet. Er sieht einen Überschuss von 107.000 Euro vor. Einnahmen von 13,3 Millionen Euro stehen Ausgaben von 13,2 Millionen gegenüber. Der Investitionshaushalt beläuft sich auf rund 5,4 Millionen Euro. Die Gemeinde wird rund vier Millionen Euro an Eigenmitteln für die geplanten Investitionen aufbringen. Der Rest sind Zuschüsse von übergeordneten Behörden.
Neue Schulden sollen nicht gemacht werden. Die Verschuldung der Gemeinde soll bis Ende kommenden Jahres auf 597.000 Euro sinken. Allein in den Wegeunterhalt und in Bürgersteige werden im kommenden Jahr 950.000 Euro investiert. Bürgermeister Erik Wiesemes sprach von einem soliden Haushalt, ohne dass die Steuern erhöht werden müssen.
Allerdings müssten neue Einnahmequellen erschlossen werden. Und dass trotz hoher erwarteter Einnahmen aus dem Holzverkauf von geschätzt drei Millionen Euro. Neu eingeführt werden kleinere Steuern und Gebühren, zum Beispiel für illegal abgeladenen Müll.
Erhöht wird die kommunale Prämie auf Regenwasserzisternen. Sie steigt von 600 auf 1.250 Euro. Gebilligt wurde auch der Haushalt des ÖSHZ mit rund 1,2 Millionen Euro. Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt rund 140.000 Euro.
Mittwoch, 17.12.25