Nächstes Urteil im Fall Marienhospital
EUSKIRCHEN (700) - Gestern ist das nächste Urteil im Fall Marienhospital gesprochen worden. Das Landgericht Bonn sprach den Chef einer Kampfmittelbeseitigung für schuldig. In Bautageberichten soll er mehrfach bewusst falsche Angaben zu angeblich geleisteten Arbeiten gemacht haben. Dadurch musste der kirchliche Träger des Krankenhauses überhöhte und teils unberechtigte Zahlungen übernehmen. Der Angeklagte muss nun für zwei Jahre ins Gefängnis. Allerdings ist die Strafe zur Bewährung ausgesetzt. Zuvor war auch schon der ehemalige Leiter des Marienhospitals in Euskirchen zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte die Kosten für ein privates Bauprojekt über die Klinik abgerechnet.
Donnerstag, 18.12.25
