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Mockel will Verfahren in deutscher Sprache stärken

EUPEN/NAMUR (700) - Der ostbelgische Regionalabgeordnete Freddy Mockel verlangt, dass die Stellen, die vom Urteil des belgischen Verfassungsgerichtes zur Sprachengesetzgebung betroffen sind, schnell und zeitgleich in Kenntnis gesetzt werden. Der Bürger müsse ein Recht auf Verfahren in deutscher Sprache erhalten und die wallonischen Behörden müssen dafür sicherstellen, dass Strafverfahren nicht aufgrund der falschen Amtssprache scheitern.

Im November hatte das Verfassungsgericht geurteilt, dass Protokolle zu strafrechtlich relevanten Vorfällen in der DG in und auch anderswo in Belgien in deutscher Sprache verfasst sein müssen. Allerdings seien nicht nur strafrechtliche Angelegenheiten betroffen, sondern auch regionale Zuständigkeiten, betonte Mockel in einer Pressemitteilung.

Montag, 22.12.25

Ergebnisse vom Sportwochenende

SPORT (700) - Zum Sport: Beim letzten Spiel vor Weihnachten in der 2. Belgischen Fußball-Division trennten sich die AS Eupen und Olympic Charleroi mit 2:2.

In der 3. Fußball-Liga kam es auch zwischen dem TSV Havelse und Alemannia Aachen zur Punkteteilung. Die Partie endete mit 1:1.

Und in der Volleyball-Bundesliga der Männer holten die Powervolleys aus Düren beim Mitteldeutschen BC einen deutlichen 0:3-Erfolg.

Montag, 22.12.25

Haushalt in Büllingen steht

BÜLLINGEN (700) - Die Gemeinde Büllingen hat den Haushalt für das kommende Jahr unter Dach und Fach. Der Gemeinderat genehmigte das Zahlenwerk mit den Stimmen der Mehrheit. Der Haushalt weist einen Überschuss von rund 380.000 Euro aus. Einnahmen von 15,67 Millionen Euro stehen Ausgaben von 15,28 Millionen Euro gegenüber. Der Investitionshaushalt beläuft sich auf rund 4,1 Millionen Euro.

Finanzschöffe Alexander Miesen betonte, dass vor allem der Unterhalt der Kirchen eine Herausforderung darstelle. Im kommenden Jahr werden in Wirtzfeld und Manderfeld die Kirchenfassaden erneuert. In Honsfeld muss das Dach saniert werden. 150.000 Euro sind für die Bruchsteinmauern eingeplant.  

Auch in die Trinkwasserversorgung und die Verkehrssicherheit will die Gemeinde weiter investieren.  Gehwege, Markierungen und Straßenbeleuchtungen sollen aber erst in einigen Monaten angepasst werden, wenn Go.Fieber mit den wichtigsten Arbeiten zum Ausbau des Glasfasernetzes weiter vorangekommen ist.  

Sorgen macht sich der Gemeinderat darum, was passieren könnte, wenn die Einnahmen aus den Holzverkäufen zurückgehen würden. Außerdem müsse Geld aus diesem Etat auch in die weitere Aufforstung des Waldes reinvestiert werden.  

Investieren will die Gemeinde auch in die Erschließung von Neubaugebieten für junge Familien. So soll der Bereich Kloeshof schon bald für rund 500.000 Euro abgeschlossen werden. Neu sind auch weitere Prämien für den barrierefreien Umbau des Eigenheims, damit ältere und kranke Menschen länger zuhause wohnen können.

Montag, 22.12.25

Feuer in Verviers

VERVIERS (700) - In Verviers hat es gestern Nachmittag gebrannt. Das schreibt die Zeitung „La Meuse“. Im zweiten Stock eines Wohnhauses war am Mittag ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte die Flammen rasch löschen. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet. Verletzt wurde niemand. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe konnten zunächst keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen dauern an.

Montag, 22.12.25

Digitalrechnungen: Viele nicht gut vorbereitet

EUPEN (700) - Ab dem kommenden Jahr erfolgt auch in Belgien bei Unternehmen die Umstellung auf digitale Rechnungen. Rechnungen per Mail oder Post reichen dann nicht mehr aus. Eine Umfrage hat jetzt gezeigt, dass 40 Prozent der Unternehmen noch nicht bereit für den Umstieg sind. Überwiegend Selbstständige mit nur wenigen Mitarbeitern haben Nachholbedarf, schreibt die Plattform Xerius. Vor allem Ein-Personen-Unternehmen schieben die Umstellung hinaus, wenn sie keine Buchhalter haben. Und das trotz hoher Strafandrohungen.

Das belgische Finanzministerium hat gerade einmal eine dreimonatige Übergangsfrist zugebilligt. Die neuen Regelungen sollen vor allem Missbrauch und Betrug bei der Mehrwertsteuer verhindern helfen. Wer neue Rechnungsprogramme oder Software nutzt, darf 120 Prozent dieser Kosten bis zum Jahr 2027 absetzen.  Auch in vielen anderen europäischen Ländern sind die E-Rechnungen bereits eingeführt worden. Unter anderem, weil dem Staat jedes Jahr Milliardeneinahmen entgehen.

Montag, 22.12.25

Haushalt für Aachen vorgestellt

AACHEN (700) - Stadtkämmerin Anne-Katrin Grehling hat den Haushaltsplanentwurf der Stadt Aachen für das kommende Jahr vorgestellt. Das Zahlenwerk weist ein Rekorddefizit von 21 Millionen Euro auf. Der Kassenkredit wird dann bei einem Höchststand von mehr als 520 Millionen Euro erwartet. Trotzdem will man auf Steuererhöhungen weitgehend verzichten. Lediglich einige Gebühren wie bei den Friedhöfen werden angepasst.

 Die Stadt muss aber trotzdem sparen. Denn das Geld aus den Rücklagen werde im kommenden Jahr nahezu komplett aufgebraucht, so Oberbürgermeister Michael Ziemons. Dieser hofft, dass das Land NRW seine Pläne umsetzt, und 120 Millionen Euro der Kassenkredite übernimmt. Das würde der Stadt kurzfristig helfen. Allerdings seien Reformen notwendig, um langfristig optimistisch planen zu können.

Einen ausführlichen Beitrag zur angespannten Finanzlage in Aachen hören Sie heute Nachmittag in unserer Sendung „Feierabend“ - ab 16 Uhr hier bei RADIO700!

Montag, 22.12.25

Vorschau auf das Sportwochenende

SPORT (700) - Zum Sport: In der 2. Belgischen Fußball-Division muss die AS Eupen vor Weihnachten morgen Nachmittag bei Olympic Charleroi antreten.

In der 2. Fußball-Liga treffen vor der Winterpause noch der TSV Havelse und Allemannia Aachen aufeinander.

Und in der Volleyball-Bundesliga der Männer sind die Powervolleys aus Düren morgen beim Mitteldeutschen BC zu Gast. Alle Ergebnisse hören Sie wie immer bei uns.

Samstag, 20.12.25

Granatenfund im Hollerather Knie

HELLENTHAL (700) - Große Aufregung gestern Mittag im Bereich Hollerather Knie in Hellenthal. Dort war bei Arbeiten eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Zwar mussten keine Personen evakuiert werden. Mehrere Straßen wurden für die Entschärfung gesperrt. Weil die Granate beschädigt war, musste sie vom Kampfmittelräumdienst vor Ort gesprengt werden. Verletzt wurde niemand.

Samstag, 20.12.25

Finale bei der Wunschbaumaktion

AACHEN (700) – Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Einrichtungen der Aachener Jugendhilfe haben auch in diesem Jahr wieder den Wunschzettelbaum des Aachener Rathauses bestückt. Und auch wie immer haben die Menschen in Aachen die Wünsche erfüllt. Gestern wurden die Geschenke abgeholt.

Im Büro des Oberbürgermeisters stapelten sich 371 Geschenke. Alle liebevoll eingepackt. Oberbürgermeister Michael Ziemons zeigte sich überglücklich, dass die Aachener über ein so großes Herz verfügen. Die Geschenke gehen nun in verschiedene Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.

Samstag, 20.12.25

Verlängerung der Stallpflicht

EUSKIRCHEN (700) - Der Kreis Euskirchen verlängert die Stallpflicht für Geflügel. Im Bereich von Euskirchen-Kuchenheim bis zum 20. Januar 2026. Darüber hinaus gilt im gesamten Kreis ein Verbot von Geflügelausstellungen. Neben den drei bekannten Fällen aus dem November gibt es im Kreis Euskirchen keine aktuellen neuen Nachweise der Tierseuche. Allerdings werden deutschlandweit weiterhin hohe Fallzahlen beobachtet. Daher hat das Veterinäramt entschieden, das Aufstallungsgebot um einen weiteren Monat zu verlängern.

Samstag, 20.12.25

Unfall im Weihnachtscircus

AACHEN (700) - Beim Aachener Weihnachtszirkus ist es am Donnerstagabend zu einem Unfall am Trapez gekommen. Dem Artisten soll es den Umständen entsprechend gut gehen, heißt es in Medienberichten unter Berufung auf den Betreiber. Der Mann war bei einer Darbietung aus mehr als fünf Metern Höhe in die Tiefe gestürzt. Er musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Der Künstler habe keine schweren Verletzungen davongetragen und sei auch nicht auf den Kopf gefallen. Es ist der erste Unfall beim Weihnachtszirkus überhaupt. Die Vorstellung wurde abgebrochen. Das Publikum hat eine Ersatzvorstellung angeboten bekommen.

Samstag, 20.12.25

Misshandlung in der Ehe: Achteinhalb Jahre Haft

AACHEN (700) - Vor dem Aachener Landgericht ist am Freitag ein 61-Jähriger zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der Mann hatte seien Frau in der Ehe betäubt und vergewaltigt. Der Mann soll die Taten zwischen 2009 und 2024 in der gemeinsamen Wohnung verübt haben. Mehrfach sei die Frau heimlich mit Medikamenten betäubt und dann sexuell missbraucht worden.

Die Taten wurden gefilmt. Die Videos stellte er dann online in Messengerdiensten tausenden anderen Männern zur Verfügung.  Mit dem Urteil blieb das Gericht noch unter dem Strafmaß, dass von der Staatsanwaltschaft gefordert wurde und bei zehn Jahren gelegen hatte. Nachweisen konnte das Gericht dem Mann nur die Taten ab 2018.

Samstag, 20.12.25

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