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Ganz schön viele Drogen dabei

AACHEN (700) - Der Aachener Zoll hat einen Mann bei der Einreise aus den Niederlanden nach Deutschland erwischt. Er hatte nicht weniger als vier Kilo Heroin bei sich, als er mit einem Zug von Heerlen nach Herzogenrath unterwegs war. Die Beamten fanden die Drogen in seinem Koffer und seiner Jackentasche. Neben dem Heroin hatte er auch noch 14 Gramm Marihuana mit dabei.

Die Drogen besitzen einen Straßenverkaufswert von mehr als 200.000 Euro. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt. Der Mann, der offenbar als Drogenkurier im Einsatz war, wurde festgenommen. Gegen ihn wird nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes ermittelt.

Mittwoch, 31.12.25

Geändertes Jagdverhalten nach Wolfsvorkommen

MALMEDY (700) - Die Rückkehr des Wolfes in den Wäldern rund um Malmedy hat dort zuletzt auch die Jagdpraxis verändert. Nach Angaben der Forstverwaltung sorgt die Anwesenheit des Wolfes im Hohen Venn dafür, dass sich die Zahl der Wildtiere automatisch reduziere. Aus diesem Grund hat die Stadt Malmedy nun entschieden, die Dauer der Jagdpacht künftig von neun auf sechs Jahre zu verkürzen.

Außerdem wurden die Vorgaben bei den Abschusszahlen nach unten korrigiert. Der Wolf sei dauerhaft in der Region angekommen. Drei Rudel mit etwa 20 Tieren leben in den Wäldern und regulierten den Wildbestand, hieß es zur Begründung. Die organisierte Jagd bleibe aber auch in Zukunft wichtig. Unter anderem, um die Population von Wildschweinen zu regulieren.

Mittwoch, 31.12.25

Auto überschlägt sich

ST.VITH (700) - Glück im Unglück hatte jetzt ein Autofahrer in Emmels bei Sankt Vith. Dieser hatte laut Eifelpolizei am Montagabend die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Auf eisglatter Fahrbahn kam das Auto ins Schleudern und schließlich von der Fahrbahn ab. Der Wagen überschlug sich und blieb schließlich in einem Feld liegen. Der Fahrer blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Am Auto entstand aber erheblicher Sachschaden.

Mittwoch, 31.12.25

Wieder Böllerverbote im Sendegebiet

AACHEN/EUSKIRCHEN (700) - Im deutschen Teil unseres Sendegebiets gelten in der kommenden Nacht wieder an einigen Stellen Einschränkungen für das Abbrennen von Silvesterfeuerwerk. Darauf haben jetzt die Behörden noch einmal deutlich hingewiesen. Polizei und Ordnungsamt werden die Verbote kontrollieren. Unter anderem darf Feuerwerk nicht in der Nähe von Kirchen und Krankenhäusern sowie an Spielplätzen, Alten- und Pflegeheimen gezündet werden.

Außerdem ist es in Bereichen von Bushaltestellen und Bahnhöfen verboten. Hier haben auch die Sicherheitsdienste von Bahn und Bundespolizei die Überprüfung der Einhaltung angekündigt.

Zum Schutz der historischen Gebäudesubstanz gelten auch Verbotszonen für Feuerwerk, dass mehr als einen Meter aufsteigen kann, in der Aachener Innenstadt rund um den Grabenring und innerhalb des Rings in der Altstadt sowie im Bereich Theaterplatz.

Auch in den Altstädten von Monschau und Bad Münstereifel ist das Abbrennen von Feuerwerken in den historischen Stadtkernen verboten. In Euskirchen ist die Zone auch auf den Bereich der Weihnachtsbuden in der Innenstadt ausgedehnt. Zuwiderhandlungen können mit kräftigen Geldbußen geahndet werden, heißt es von den Behörden. Vor allem die Rettungsdienste ermahnten auch nochmals zu einem vorsichtigen Umgang mit Böllern.

Jedes Jahr zu Silvester komme es immer wieder zu schweren Unfällen mit Verletzten und Toten durch unsachgemäßes Hantieren. Verboten ist auch der Einsatz von in Deutschland nicht mit dem CE-Label versehenen Silvesterfeuerwerk.

Mittwoch, 31.12.25

Sportlicher Silvesterausklang

AACHEN/EUSKIRCHEN (700) - In Aachen und Euskirchen wird das zu Ende gehende Jahr noch einmal sportlich verabschiedet. In der Aachener Innenstadt lädt der DLC zur bereits 48. Ausgabe des beliebten Silvesterlaufes ein. Die anspruchsvolle Route führt durch die Altstadt rund um Dom und Katschhof. Teilweise muss auf Asphalt und Kopfsteinpflaster gelaufen werden.

Wie in den zurückliegenden Jahren auch werden unterschiedliche Distanzen angeboten. Neu sind eigene Läufe für Kinder und Jugendliche. Außerdem werden zahlreiche Besucher entlang der Laufstrecke erwartet. Die ersten Läufer starten am Aachener Markt um 13.10 Uhr.

Auch in Euskirchen findet wieder ein Silvesterlauf statt. Hier wie immer organisiert vom LC Euskirchen. Die Distanzen liegen zwischen dreieinhalb und zehneinhalb Kilometer Länge. Auch wenn die Steinbach-Talsperre noch nicht wieder nach der Flut aufgebaut ist, wird die Route für den Lauf wieder in diesem Bereich entlang der Staumauer und durch den Euskirchener Wald führen. Mehrere tausend Teilnehmer werden insgesamt zu den beiden Laufveranstaltungen erwartet.

Mittwoch, 31.12.25

Sonderfahrplan in der Silvesternacht

AACHEN/EUSKIRCHEN (700) - In der heutigen Silvesternacht gelten wieder Sonderfahrpläne im öffentlichen Nahverkehr. In Aachen und der StädteRegion sind die Busse bis kurz vor Mitternacht im Samstagsfahrplan im Einsatz. Auf einigen Linien gelten zusätzliche Verbindungen in den frühen Abendstunden. Auch einige Rufbusangebote sind ausgedehnt. Ab 1.30 Uhr fahren dann in der gesamten StädteRegion die Nachtschwärmerbuslinien.

In Euskirchen sind die Stadtbusse nach dem Samstagsfahrplan im Einsatz. Hier werden die meisten Linien ab den Abendstunden eingestellt. Dann sind nur noch wenige Busse und die Linie zwischen Euskirchen und Mechernich im Einsatz.

Nach Angaben der SVE fahren anschließend bis 2.30 Uhr auf einzelnen Linien Busse wie an Samstagen, die auch Anschluss von den Zügen aus Richtung Köln und Bonn haben, um Feiernde ohne eigenes Auto wieder sicher nach Hause zu bringen.

Mittwoch, 31.12.25

Letztmals Silvesterfeuerwerk in den Niederlanden

HEERLEN (700) - In den Niederlanden wird es dieses Jahr zu Silvester letztmals privates Feuerwerk zum Start ins neue Jahr geben. Die Regierung in Den Haag hat ab Silvester 2026 ein Feuerwerksverbot für das gesamte Land beschlossen. In diesem Jahr wollen besonders viele Menschen noch einmal die Tradition leben. Seit Tagen läuft der Feuerwerksverkauf auf Hochtouren. Händler berichten von einer ungewohnt hohen Nachfrage.

Die Behörden wollen in der Neujahrsnacht besonders streng kontrollieren. Sie befürchten, dass besonders ausgelassen gefeiert werden könnte und dadurch die Sicherheit der Bevölkerung beeinträchtigt werde. Auch Ausschreitungen seien nicht ausgeschlossen.  Die Behörden hatten in den letzten Tagen immer wieder zu einem maßvollen und vorsichtigen Umgang mit Feuerwerk aufgefordert.

In den vergangenen Jahren war es immer wieder zu schweren Zwischenfällen beim Abbrennen des Silvesterfeuerwerks gekommen. Im ganzen Land gab es immer wieder Tote und Verletzte. Mit dem Verbot soll ein Zeichen für mehr Umweltschutz und Tierwohl gesetzt werden.

Mittwoch, 31.12.25

Weiter Feuerwerksverbot in Malmedy

MALMEDY (700) - In der Polizeizone Malmedy-Stavelot gilt auch in diesem Jahr in der Neujahrsnacht ein Feuerwerksverbot. Böller und Raketen dürfen nicht gezündet werden. Damit soll die Sicherheit von Anwohnern verbessert werden. Außerdem geht es um einen verstärkten Schutz von Gebäuden und um ein besseres Tierwohl. Die Einsatzkräfte haben bereits verstärkte Kontrollen angekündigt.

In den vergangenen Jahren waren die strengen Regeln immer wieder missachtet worden. Die Behörden wollen die Einhaltung streng kontrollieren und Verstöße ahnden. Wer beim Zünden von Feuerwerk in der Polizeizone Stavelot-Malmedy erwischt wird, muss mit Geldbußen von bis zu 500.000 Euro rechnen. Vor einigen Jahren war es in Malmedy und Stavelot auch immer wieder zu schweren Bränden in der Silvesternacht gekommen.

Mittwoch, 31.12.25

Unfall bei Reetz

BLANKENHEIM (700) - Bei Blankenheim-Reetz ist es gestern Nachmittag zu einem größeren Verkehrsunfall gekommen. Betroffen war die Kreuzung einer Landstraße in Freilingen am Abzweig nach Reetz.  Nach ersten Erkenntnissen war ein Auto mit einem Lastwagen zusammengestoßen. Der LKW war von der A1 in Richtung Freilingen unterwegs.  Auch das Verkehrsunfallteam des Kreises Euskirchen war vor Ort.  Nähere Einzelheiten wurden zunächst mitgeteilt. Auch, ob es zu Verletzten gekommen ist, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

Dienstag, 30.12.25

Feuer in leerstehendem Gebäude

WÜRSELEN (700) - In Würselen ist am Samstagvormittag ein Feuer in einem leerstehenden Gebäude ausgebrochen. Die Brandursache blieb zunächst unklar.  Die Feuerwehr war wegen starker Rauchentwicklung alarmiert worden. Die Flammen konnten rasch gelöscht werden.  Verletzt wurde niemand. Die niedrigen Temperaturen hatten dazu geführt, dass das Löschwasser immer wieder eingefroren war. Deshalb musste eine angrenzende Straße für längere Zeit gesperrt werden. Erst nach drei Stunden war der Einsatz beendet.

Dienstag, 30.12.25

Motorradfahrer verunglückt

KALL (700) - In Kall ist am Sonntagnachmittag ein Motorradfahrer verunglückt. Der 18-Jährige hatte auf der Landstraße zwischen Steinfeld und Urft die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Beim Abbiegen kam er nach links von der Fahrbahn ab und stürzte schwer. Er musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.  Warum er von der Straße abgekommen ist, blieb zunächst unklar.

Dienstag, 30.12.25

Steigende Müllgebühren in Dahlem und Euskirchen

EUSKIRCHEN/DAHLEM (700) - In Euskirchen und Dahlem steigen ab dem kommenden Jahr die Müllgebühren deutlich an. Für die Entsorgung der 60-Liter-Tonne werden durchschnittlich acht Euro mehr fällig, bei der 120-Liter-Tonne steigt der Preis um rund 16 Euro. In Dahlem sind es sogar 12 bzw. 24 Euro mehr. Auch in Hellenthal und Bad Münstereifel steigen die Müllgebühren, wenn auch in geringerem Umfang.  

Grund dafür sind die zumeist höheren Entsorgungsgebühren sowie gestiegene Kosten für das Personal.- Immerhin sinken in Euskirchen im Gegenzug die Kosten für Erdbestattungen ab dem kommenden Jahr um 106 Euro. Für ein Reigengrab sinken sie sogar um 170 Euro.

Dienstag, 30.12.25

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